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El Hierro

El Hierro - Ruhe und Beschaulichkeit

El Hierro

 ist mit rund 277 qkm Fläche und etwa 7000 Einwohnern die kleinste der 

Kanarischen Inseln

. El Hierro wurde im Jahr 2000 von der 

UNESCO

 zum Biosphärenreservat erklärt. Vom Massentourismus ist die Insel bislang verschont geblieben, die Bettenzahl soll auf höchstens 2.000 ausgebaut werden. Die umständliche Erreichbarkeit und das Fehlen klassischer Strände macht die Insel für pauschale Familienurlaube wenig attraktiv. Für den Individualurlauber ist sie mit ihren vielen verschiedenen Landschaftsbildern aber ein äußerst reizvolles Ziel. Sie fasziniert mit vielfältigen Landschaftszonen mit grünen Hochebenen, imposanten Steilküsten, schwarzen Lavafeldern, idyllischen Dörfern und weiten Buchten. Hier findet man bei ausgedehnten Wanderungen oder geruhsamen Spaziergängen Ruhe und Erholung. Dichte, sattgrüne Kiefernwälder, steile Bergwände mit phantastischen Aussichtspunkten bieten dem Urlauber immer wieder neue Eindrücke. Kleine Sträßchen verbinden zauberhafte Aussichtspunkte, Weiler und das Parador miteinander, eines der wenigen Hotels auf El Hierro.

Die Bucht 

El Golfo

 stellt eine ganz besondere Attraktion dar. Geologen vermuten, dass die Bucht der Rand eines großen Kraters ist, dessen eine Hälfte eingesunken ist und dessen andere sich grandios bis über 1000 m erhebt.
El Hierros Einwohner sind Nachkommen der Bimbache Stämme. Zu Zeiten der Römer war das Land von riesigen Eidechsen bevölkert, die von den in der Urzeit hier lebenden Iguanas abstammten. Einige Exemplare dieser Spezies leben heute noch auf den Roques de Salmor nahe der Nordwestküste. 

Hierro

 galt einst als das Ende der Welt, bis Kolumbus das Gegenteil bewiesen hatte und 1492 die Insel Bahamas erreichte. Heute leben die Bewohner El Hierros von den Erträgen der fruchtbaren Lavaerde und von der Viehzucht.

Badestrände sind auf der Insel rar, an der Westküste befindet sich ein schöner Sandstrand von einigen 100 Metern Länge, die Playa del Verodal. Wegen der sehr starken Brandung ist er jedoch nur geübten Schwimmern zu empfehlen. Im Nordwesten im Golfo-Tal gibt es jedoch einige durch kleine Mauern gegen die Brandung geschützte Meeresschwimmbecken. Der kleine Sandstrand im Hafen von La Restinga, durch eine Mole geschützt, lädt ganzjährig zum Baden in sehr sauberem Wasser ein. Das Tacoron, rund fünf Kilometer nordwestlich von La Restinga, hat sehr sauberes, klares Wasser. Ihre artenreiche Meeres-Fauna macht sie zu einem Paradies zum Schnorcheln.
Mar de las Calmas an der Südwestküste eignet sich hervorragend zum Tauchen.

Besonders lohnenswert sind die vielen Aussichtspunkte der Insel, die Miradores sind an besonders exponierten Stellen oft mit viel Liebe angelegt und gestaltet. Vor allem der Mirador de Las Playas über der Bucht von Las Playas, der Mirador de la Pena mit dem vom lanzarotenischen Künstler Cesar Manrique entworfenen Restaurant bietet einen beeindruckenden Blick auf die Bucht von El Golfo.

 
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