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Ausflugsziele

Im Norden der Insel 

Gomera

 liegt 

Hermigua

 wildromantisch zwischen hohen Bergketten. Vor allem Wanderer fühlen sich von der einzigartigen Natur und dem mildem Klima angezogen. Wasserreiche Schluchten und frischer Nordwind geben der Region ihre Fruchtbarkeit. An terrassierten Berghängen wachsen grüne Bananestauden, Avocados, Mangos Papayas und Wein. Imposant stürzt der kleine Fluss Rio del Cedro in einem etwa 100m hohen Wasserfall ins Tal. Wahrzeichen von Hermigua sind die Zwillingsfelsen Roques de San Pedro, die emporgeschossenen Vulkanschlote markieren zugleich den Ortsteil Monteforte. Im handwerklichen Museum Los Telares sind Arbeitsgeräte aus vergangenen Tagen wie alte Webstühle, Töpferwaren und Mühlräder ausgestellt Die Nuestra Senora de la Encarnacion, nebst kleinem Kirchplatz, lädt unter schattenspendenden Lorbeerbäumen zum Ausruhen ein. In einem angrenzenden Herrenhaus ist das Kulturzentrum des Ortes untergebracht. Aufgrund der starken Brandung ist der felsige Küstenabschnitt zum Baden eher ungeeignet. Wer baden möchte, sollte die nördlich gelegene Playa de la Caleta ansteuern.

Agulo

 liegt rund 4 km nordwestlich Hermuigas an steil aufragenden Felswänden. Verlässt man die Carretera General, taucht man in eine verträumte Welt mit engen Gassen und verwitterten Häusern. Einst war Agulo Residenz  von Bananenbaronen, verzierte Holzbalkone und schmiedeeiserne Laternen zeugen vom ehemaligen Wohlstand.

Vallehermoso

 wird vom imposanten Vulkan Roque Cano um mehr als 400m überragt. Bananenplantagen, kleine Weinberge und Kartoffeläcker bedecken weite Teile des wunderschönen Tales. Einst war Vallehermoso wirtschaftlicher und kultureller Standpunkt La Gomeras. Der vergangene Glanz lässt sich noch immer in den Straßen anhand verzierter Häuser erahnen. Die Plaza de la Constitution samt Brunnen und Bänken bildet den lebendigen Mittelpunkt des Dorfes. Unweit befindet sich die Iglesia San Juan de Bautista, deren Turm wegen seiner auffallenden Würfelkonstruktion besonders auffällt. Bekannt ist Vallehermoso für seine üppigen Obstgärten, neben zahlreichen Südfrüchten und Aprikosen gedeihen hier auch Äpfel, Birnen und Pflaumen. Etwa 3 km entfernt liegt die Playa von Vallehermoso. Ein von Felsen eingerahmter Kiesstrand ist wegen starkem Wellengang nur versierten Schwimmern vorbehalten. Hinter der Küstenlinie wurde eine Badelandschaft mit Meeresschwimmbecken angelegt.

Das Fischerdorf 

Playa Santiago

 liegt malerisch im Mündungsdelta zweier großer Barrancos. Im alten Ortskern Playa um den Hafen entstand in den letzten Jahren eine moderne Infrastruktur mit Ferien- und Privatwohnungen sowie Geschäften. Die Plaza del Carmen ist lebendiger Mittelpunkt des Ortes. Im alten Hafen laufen seit jeher die Fischerboote aus, entlang der Uferpromenade säumen sich einige Gästezimmer, nette Bars und Restaurants.

Laguna liegt östlich und besticht vornehmlich durch alte Herrenhäuser umgeben von Bananenplantagen. Oberhalb liegt die alte Siedlung Tecina, an dessen Steilküste sich das Luxushotel Jardin Tecina befindet. Unter Führung der norwegischen Familie Olsen entstand hier 1987 eine Hotelanlage, die inmitten der kargen Landschaft leicht irreal wirkt. Als gewandter Geschäftsmann wandte sich der Reeder vom Obstanbau und der Fischverarbeitung dem Tourismus mit Fährbetrieb und Luxushotel zu. Heute ist die 

Fred Olsen

 S.A. übrigens der größte Arbeitgeber der Insel. Obwohl oberhalb von Playa Santiago der kleine Inselflughafen fertig gestellt wurde, geht es im Ort noch sehr beschaulich zu, bislang ist von einem Touristenansturm wenig zu spüren.

Der grobe Kiesstrand Playa de Santiago entlang der Hafenpromenade ist durch eine Mole vor der Brandung geschützt. Ein kleiner Abschnitt der Playa wurde mit hellem Sand aufgeschüttet und lädt zum Baden ein. Mit einer Wanderung von etwa einer Stunde gelangt man zur schönen Playa del Medio.

 
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