Ausflugsziele
Teide Nationalpark
Die Canadas del Teide stellen den Mittelpunkt der Insel
Teneriffa
dar. Vom El Portillo de Las Canadas, wo sich ein Park mit Besucherzentrum befindet, verläuft ein Weg östlich durch den wunderschönen La-Esperanza-Wald. Der erste Berg auf diesem Weg nach Aguamansa ist der Monte Verde und bietet ein wahres Pflanzenparadies. Bei Las Raices, in einer Waldlichtung von La Esperanza, erinnert ein Obelisk an das konspirative Treffen von Franco und seinen Anhängern im Juni 1936, als er den Staatsstreich plante. Die fabelhaften Höhlen Cueva del Hielo mit ihren bizarren Eisstalaktiten sind äußerst sehenswert. Den Mittelpunkt des Parks bildet der gigantische Kraterkessel Caldera de las Canadas auf rund 2000 m Höhe über dem Meeresspiegel. Der dominierende
Pico del Teide
mit 3718 m Höhe wirkt wie ein großer Kegel, der auf dem Kraterrand sitzt. Dieser Krater ist fast noch beeindruckender als der Berg selber. Der
Teide Nationalpark
kann im Norden über das Dorf La Esperanza, im Westen über La Orotava oder im Süden von Boca del Tauce aus erreicht werden.
Die Nordküste Teneriffas
Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Nordküste zählen die alten Städtchen Icod de Los Vinos und San Marcos. An der Ostküste liegt die faszinierende alte Stadt Garachico. Icod ist eine der ältesten Ortschaften Teneriffas. Sie wurde 1501 von den Spaniern gegründet, war aber ursprünglich eine Guanchensiedlung. Hauptattraktion des Ortes ist der tausend Jahre alte Drachenbaum, doch niemand weiß, ob dieses Alter wirklich stimmt. In Icod stehen zahlreiche Kirchen und Sakralbauten, wie das Kloster San Agustin und die zauberhafte Renaissance-Kirche San Marcos am EI-Pilar-Platz.
Das nahe gelegene kleine Dorf San Marcos ist genau richtig, um etwas Ruhe zu finden. Dieser ehemalige Fischerhafen wird zunehmend zu einem beliebten Badeort aufgrund der traumhaften Strände, exzellenten Fischrestaurants und Bars.
Im Nordwesten liegt Garachico, eine alte Stadt, die glücklicherweise beim Ausbruch des
Teide
1706 nicht vollständig zerstört wurde. Deshalb findet man hier auch noch beachtenswerte alte Gebäude wie den Palast der Grafen von Gomera, die im 15. Jh. erbaute Burg San Miguel. die Kirche Santa Ana und das Kloster San Francisco. Garachico liegt auf einer Landzunge am Ende eines Vulkantals. Vor der Küste ragt der unheimliche, schwarze Felsen Roque de Garachico aus dem Wasser. Die Lava hat hier zahlreiche Steinbecken geformt, die als natürliche Schwimmbecken mit klarem Meerwasser dienen. Der Hafen war früher der wichtigste Umschlagplatz für landwirtschaftliche Güter.
Entlang der Küste nach Westen gelangt man nach Puerto de Santiago, das wegen der Klippen Los Gigantos in der Nähe bekannt ist. Die Stadt besitzt eine große Bucht und ein Jachtbecken und wächst schnell zu einem Urlaubsort an. Neben der Playa de la Arena gibt es einen Strand mit schwarzem Vulkansand.

